Unser liebes Bärchen!

In einem sehr hohen Alter bist Du zu uns gekommen und trotzdem warst Du uns Seelenverwandt.
Wir danken Dir für die schönen Jahre die wir mit Dir erleben durften.

In ewiger Liebe
Mutti und Papa

Erinnerungen an Chicco

Als Chicco zu uns kam, war er schon ziemlich alt und hatte noch nichts Gutes in dieser Welt erfahren. Er wurde von Menschen im Zwinger gehalten und niemand hat seine Krankheit HD frühzeitig behandeln lassen. Dann kam er in ein Tierheim in Süddeutschland und wurde an die nächsten Menschen vermittelt, diese hatten Katzen und gaben ihn wieder ins Tierheim, weil er sich angeblich nicht mit Katzen verstand. Nun saß er dort mit seinen traurigen Augen und man sah ihm seine 12 Jahre schon sehr an. Als wir dann mit der Heimleitung sprachen freuten diese Menschen sich das wir Chicco noch ein gutes Zuhause schenken wollten, jedoch waren sie auch vorsichtig, denn Chicco sollte nicht noch einmal das gleiche erleben und wieder zurück müssen. Also vereinbarten wir einen Besuch bei uns zuhause. Der Tierheimleiter war begeistert und erschrocken zu gleich, denn wir hatten zu erwähnen vergessen dass wir ja auch Lakuma und Gismo2 hatten. Wir haben ihn dann Bilder von Ako, Kümi und Gismo1 gezeigt, daraufhin meinte er dass man nicht bei jedem Hund von so einem Verhalten ausgehen kann. Jedoch ließ er sich überzeugen und wir bekamen Chicco erst einmal für 3 Tage zu Besuch. Als dann alles klappte durfte er seinen Lebensabend weiterhin bei uns verbringen.
Es stimmte überhaupt nicht, dass er sich mit Katzen nicht verstand, nach kurzer Eingewöhnung war er mit Kümi ein Herz und eine Seele. Erst war ja Kümi etwas skeptisch, aber als er ihr anfing den Rücken leicht mit seinen Zähnen zu massieren war sie sehr entzückt und hielt immer wieder hin.

Wir hatten natürlich beim ersten Rückenmassieren auch etwas Angst bekommen, aber es passierte nichts, denn er war so vorsichtig und liebevoll das es wirklich niemanden wehtat. Auch unseren Gismo2 konnten wir ihn anvertrauen. Chicco war einfach nur lieb! Leider hat Chicco niemals zuvor genug Liebe bekommen und er kannte auch nichts anderes als wie Hundefrischfutter. Ganz langsam hat er sich aber an unser Leben, das aus Liebe und gutem Essen bestand gewöhnt. Chicco war so glücklich bei uns, das er bestimmt noch bei uns wäre, wenn er es sich hätte aussuchen können. Leider spielte aber sein HD ihm ganz böse mit und daher mussten wir ihn eines Tages erlösen. Ich wollte es nicht wahr haben und der Tierarzt wollte ihn schon 6 Monate vorher einschlafen lassen. Wir haben alles Erdenkliche getan um Chicco zu helfen, so bekam er Spezialfutter und ein Tragetuch. Er musste aber auch Medikamente zu sich nehmen. Das Tragetuch führte Chicco aus, so hatte er mit seinen Hinterläufen mehr halt und ich bekam es zwar mit meinen Armen zu tun, aber für Chicco war es eine Erleichterung. 2 Mal hat Chicco mich vor Gewalt böser Menschen gerettet. Da ging es ihm aber auch noch gut. Später habe ich ihn vor anderen Hunden, die ihm etwas Böses wollten beschützt. Mein armer Chicco ist bei uns zu Hause eingeschlafen, wir haben ihn nicht alleine gelassen. Die ganze Familie hat ihm liebevoll zugeredet. Er ist bei mir im Arm eingeschlafen und ich verstand die Welt nicht mehr. Warum nur? Warum musste Chicco an einer Krankheit sterben, die man hätte bei früher Behandlung verhindern können? Das sagt einmal wieder etwas über Menschen aus, die sich Tiere anschaffen aber ihnen keine wahren Gefühle und Liebe schenken können. Chicco wird aber immer bei uns sein. In unserem Herzen und mit seiner Urne steht er in unserem Wohnzimmer und wenn ich eines Tages gehe dann kommt er und Ako mit in meinen Sarg. Bis dahin wartet er an der Regenbogenbrücke auf mich.

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